January 19th, 2006

voegel2

Mein Geschirr und ich.

Nach 56 Stunden im Paralleluniversum und ohne erwähnenswerte REM-Phasen konsumiere ich hier so vor mich hin, vor meinem Rechner. Heute wäre vielleicht ein guter Abend, um Smileys zu entwerfen. Aber dafür müßte ich das Smiley-Entwurfs-Umsetzungs-Programm auf meinem Rechner suchen. Das ist zuviel Arbeit. Auf jeden Fall ist es ein guter Abend, um Rickie Lee J. zu hören und Geschirr zu spülen. Beides habe ich lang nicht mehr gemacht, und auf die ein oder andere Art stellten sich schon Zeichen der Entbehrung ein.

Es ist wirklich unglaublich, wie viel Geschirr ein einzelner Mensch so haben könnte, rein theoretisch, nur, um für alle Fälle alles da zu haben und nicht alle zwei Tage spülen zu müssen (wie ich). Wenn ich mal einschlafen möchte, denke ich gern darüber nach, wo ich denn nur soviel Geschirr bei mir unterbringen sollte, wenn ich es denn hätte; oder darüber, wie oft ich dann spülen müßte, und ob ich für einen Anbau an meine Kochnische wohl ein Loch in die Wand schlagen dürfte, denn in dem Fall würde ich gern eine Spülmaschine aufstellen. Da wäre ja vielleicht sogar ein weiteres Regal für all das zusätzliche Geschirr drin, rein platzmäßig.

Fehlt nur noch das Geschirr, das ich ja tatsächlich gar nicht besitze - und weswegen ich mich offenbar wundere, warum ich eigentlich so oft spülen muß, weil mir das vorhandene Kontingent an Tellern, Töpfen und Tassen ausgegangen ist. Wenn man Milch aus der Tüte trinkt, wird sie so schnell schlecht. Vielleicht habe ich schlechten Einfluß auf die Milch. Oder Ausfluß? Aber der hätte ja, unabhängig von seiner Qualität, nichts mit dem Mund an der Milchtütenöffnung zu tun.

Es ist zu kalt hier und ich bin zu müde, um schlafen zu gehen.
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